1317028498 kl Schauerte Hartmut LDV14 klein 150Die Landesdelegiertentagung der nordrhein-westfälischen Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), bestätigte am Wochenende ihren Landesvorsitzenden Hartmut Schauerte mit 87% der abgegebenen Stimmen. Der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium führt den CDU-Wirtschaftsflügel in NRW nun seit 16 Jahren. Neben den Neuwahlen des Vorstandes wurde vor allem über die Themen des Arbeitsmarktes und der europäischen Währungsstabilität vehement diskutiert.

Die Wirtschaftspolitiker der Union verabschiedeten einstimmig einen Gegenantrag zum Vorstoß der CDU-Sozialausschüsse für einen generellen Mindestlohn. Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hatte angekündigt, einen Antrag für eine „Entgeltuntergrenze“ beim CDU-Bundesparteitag in Leipzig im November einzubringen.

Die Mittelständler setzten damit ein klares Zeichen gegen den angestrebten Linksruck in der CDU.
Schauerte: „Vor einigen Jahren noch wurde uns vorgeworfen, dass wir zu wenig Arbeit für Geringqualifizierte hätten und diese deshalb auf der Straße stünden. Unsere arbeitsmarktpolitischen Erfolge nun zu torpedieren ist ökonomisch absoluter Unsinn.“

Der Niedriglohnsektor eröffnet vielen den Wiedereinstieg in einen geregelten Berufsalltag. 85% der Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, sind nicht sind nicht im Entferntesten von Armut bedroht, sagen Studien aus. Schauerte: „Sie wären es aber, wenn viele von Ihnen - wie von Experten befürchtet - mit einem Mindestlohn ihre Arbeitsplätze zugunsten ausländischer Produzenten verlieren würden.“

Schauerte weiter: „Der deutsche Arbeitsmarkt ist ausgewogen aufgestellt. Die Erfolge sind sowohl in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und auch der Jugendarbeitslosigkeit beeindruckend.“ Die teilweise feststellbaren Fehlentwicklungen werden nach Ansicht der MIT angesichts des bereits beklagten Facharbeiter- und Arbeitskräftemangels spürbar zurückgehen.

Schauerte abschließend: „Die Anträge der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft zum Niedriglohnsektor und insbesondere zu Befristung, Teilzeit und Mindestlohn gefährden unsere Erfolge. Weil Arbeit wertvoll ist, müssen diese Anträge verhindert werden. Es ist eben besser, befristet in Arbeit zu sein als unbefristet arbeitslos.“


Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung versteht sich als Brücke zwischen Wirtschaft und Politik und hat in Nordrhein-Westfalen knapp 9000 Mitglieder. Sie stellt 31 Landtags-, 22 Bundestagabgeordnete und fünf Parlamentarier des Europäischen Parlamentes.

Unter http://www.mit-nrw.de/spezial/14ldv/index.php finden Sie sämtliche Informationen zur 14. Landesdelegiertentagung der MIT NW am 24.09.2011 in Recklinghausen


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