Angesichts der Vorschläge der Stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB und früheren Grünen-Abgeordneten, Annelie Buntenbach, zur weiteren Verschärfungen des ohnehin überbordenden Kündigungsschutzes in Deutschland, erklärt der Stellvertretende Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW, Wolfgang Leyendecker: „Eine betriebsbedingte Kündigung nur noch nach Prüfung der Unternehmensbilanzen zuzulassen, ist blühender Unsinn. Die Äußerung von Frau Buntenbach ist nur durch die aktuelle Hitzwelle zu erklären und zu entschuldigen.“

Leyendecker: „Seit Jahren versuchen wir, den Kündigungsschutz so zu gestalten, dass Mitarbeiter zwar gegen Willkür geschützt sind, aber Unternehmen auch auf veränderte Marktlagen durch Umbesetzungen und eine flexiblere Personalpolitik reagieren können. Wenn Unternehmen sich erst von Mitarbeitern trennen können, wenn die Zahlen rot sind, dann ist es zu spät.“

Die Mittelstandsvereinigung kritisiert außerdem, dass nun die Entlassungen bei der Allianz für die Gewerkschaften als Ausrede benutzt werden, einen neuen Vorstoß in Richtung Schwächung des Standortes und weitere Regulierung zu versuchen. Leyendecker: „Wenn ein mittelständischer Unternehmer nun gar nicht mehr kündigen darf, es sei denn er ist pleite, dann können wir gleich zurück zur staatlichen Planwirtschaft. Ich erwarte Vorschläge zur Enteignung von Frau Buntenbach und zwar sobald die 40-Grad-Celsius-Marke übersprungen wird.“


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