Bei der heutigen Anhörung haben 24 Sachverständige zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung zur Neuregelung der Ladenöffnung Stellung genommen. "Insgesamt ist deutlich geworden, dass die Anpassung der Ladenöffnungszeiten an die veränderten Lebensumstände der Verbraucher der richtige Weg ist. Wir geben den Einzelhändlern in unserem Land die Möglichkeit, sich an der jeweils regionalen Nachfrage zu orientieren und eine größere Kundenorientierung zu erreichen. Der Staat soll Unternehmern nicht länger vorschreiben, wann und wie lange sie arbeiten dürfen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen zudem selbst entscheiden können, zu welcher Uhrzeit sie einkaufen wollen", erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lutz Lienenkämper.

Die einzige Ausnahme bei der Freigabe der Ladenöffnungszeiten sei der Sonntag. Lienenkämper: "Der Schutz des Sonntags hat für uns einen hohen kulturellen Stellenwert. Diese Tradition darf nicht ökonomischen Gesetzlichkeiten und Interessen geopfert werden. Eine Aufweichung der Ladenöffnung am Sonntag wird es mit uns deshalb nicht geben."

Der CDU-Wirtschaftsexperte versprach, die in der Anhörung geäußerten Argumente intensiv zu prüfen: "Wir werden die Anregungen der Experten in unsere Beratungen aufnehmen. Wenn wir hierdurch zu Verbesserungen des Gesetzentwurfs gelangen, werden wir das Gesetz entsprechend anpassen."


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