1200044338 kl Konrad klein 133 MikroDer Stellvertretende MIT-Landesvorsitzende, Dr. Christoph Konrad MdEP, lehnt den heute von der EU-Kommission präsentierten Vorschlag für eine Verordnung zu CO2-Höchstgrenzen kategorisch ab.

"Mit dem heutigen Vorschlag sind deutsche Hersteller, die eher größere Automobile produzieren eindeutig im Nachteil gegenüber etwa französischen oder italienischen Autobauern, die hauptsächlich Klein- und Mittelklassewagen herstellen." So kann unser EU-Motto zur Stärkung der Wettbewerbsfähikeit
Europas ganz sicher nicht erreicht werden. "Vor allem würden diese Pläne aber den Preis für Autos für den Verbrauer um durchschnittlioch untragbare 1300 Euro erhöhen", so Konrad.

Der Vorschlag der EU-Kommission sieht einen durchschnittlichen Höchstausstoß an Kohlendioxid von 130 Gramm pro Kilometer vor. Zwar sollen sich die individuellen Grenzwerte auch nach dem Gewicht eines Fahrzeugs bemessen, für größere Fahrzeuge sind aber überproportionale CO2-Einsparungen vorgesehen. "Man muss im Blick behalten, dass die Klein- und Mittelklassewagen den Löwenanteil des Pkw-Bestands und der Fahrleistung ausmachen. Es muss also jede Fahrzeugkategorie relativ zu ihrer Bedeutung zur Senkung des CO2-Ausstoßes beitragen", erklärt Konrad.

Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Strafzahlungen bei Nichteinhalten der neuen Grenzwerte lehnt Konrad ab. "Sie sind innovationsfeindlich und gefährden die Existenz einer ganzen Branche. Beim EU-Emissionshandel sind für die Industrie Kosten von höchstens 20 Euro pro Tonne CO2 fällig. Für die Fahrzeughersteller soll jetzt ein Gramm Überschreitung ab 2015 fast 100 Euro kosten. Das ist vollkommen unvorstellbar und würde die Premium-Hersteller ruinieren." Die Kommission möchte die Strafzahlungen pro Gramm Überschreitung pro Fahrzeug von zunächst 20 Euro 2012 ab 2015 dann sogar auf 95 Euro steigern.

Konrad kündigte eine Revision dieser Vorlage durch das EU-Parlament an. "Die Ideen der Kommission werden so nicht Realität werden. Eine Regelung muss fair und wettbewerbsneutral sein und darf nicht einzelne Hersteller über Gebühr bestrafen. Die Hersteller in eine klimapolitische Zwangsjacke stecken zu wollen, gefährdet viele Arbeitsplätze und würde massive Wettbewerbsnachteile der deutschen und damit der europäischen Wirtschaft gegenüber der weltweiten Konkurrenz bedeuten", betonte Konrad abschließend.


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