Im Rahmen der abschließenden Debatte über seinen Bericht zur Modernisierung der europäischen Unternehmens- und Handelsstatistik (MEETS) hat der CDU-Europaabgeordnete und Stellvertretende MIT-Landesvorsitzende, Christoph Konrad, nachdrücklich auf die besondere Verantwortung des EP-Wirtschaftsausschusses beim angestrebten Bürokratieabbau in der Europäischen Union hingewiesen. "Es besteht ein breiter Konsens im Ausschuss darüber, dass die vorgeschlagene Vereinfachung der Handelsstatistiken einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Verwaltungslasten gerade für den europäischen Mittelstand leisten würde. Deshalb ist es richtig, dass die EU-Kommission den Fortschritt der Harmonisierung bei den Statistiken kontrollieren und dem Parlament mindestens einmal jährlich darüber Bericht erstatten soll", erklärte Konrad heute in Brüssel.

Um das von der EU-Kommission vorgegebene Ziel eines Abbaus der Bürokratiekosten um 25 Prozent in Europa erreichen zu können, sei jedoch eine enge Vernetzung zwischen der europäischen und der nationalen Ebene erforderlich. Hier könne der Wirtschaftsausschuss als Parlamentsgremium eine wichtige Brückenfunktion zu bereits vorhandenen Gremien auf nationaler wie europäischer Ebene übernehmen. "Dies gilt ausdrücklich auch für die von der EU-Kommission eingerichtete Expertengruppe unter der Leitung des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Ich würde es darum sehr begrüßen, wenn Herr Stoiber zu einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses geladen werden würde, um die bereits erzielten Fortschritte und die noch bestehenden Defizite zu erörtern", so der CDU-Europaabgeordnete weiter.

Der Berichterstatter wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Großteil der Legislativdossiers im Wirtschaftsausschuss unmittelbare Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen habe. "Folglich wäre es nicht zuletzt in dieser Hinsicht sinnvoll und zielführend, wenn der Ausschuss beim Bürokratieabbau eine inhaltliche Führungsrolle übernehmen würde, um für die notwendige Verzahnung zwischen allen relevanten Ebenen zu sorgen", betonte Konrad. Die Abstimmung über den Bericht im Ausschuss ist für Juni vorgesehen, das Plenum soll noch vor der Sommerpause im Juli darüber entscheiden.


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