15-06-10 Industrie-Forum1 Copyright Benjamin Decker

Industrie-Forum des Wirtschaftsflügels der CDU NRW diskutiert über Wachstumsimpulse für Nordrhein-Westfalen durch Industrie 4.0

 

Autonomes Fahren, selbstarbeitende und fern- und prozessgesteuerte Fabriken, 3D-Druck, Big Data und sich daraus ergebende neue Geschäftsmodelle – dies sind Begriffe und Entwicklungen, die fest mit dem Überbegriff Industrie 4.0 verknüpft werden. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen, Arndt G. Kirchhoff, Ute Wolf, Finanzvorstand der Evonik Industries AG, sowie der CDU-Landesvorsitzende, Armin Laschet MdL, diskutierten im Rittergut Haus Broich in Willich über Chancen und Herausforderungen der industriellen Digitalisierung.

„Es geht nur um Vernetzung“, betonte Arndt Kirchhoff den Kern der Entwicklung in seinem Eingangsstatement. Hinter dem sperrigen Begriff stehe zunächst die Prozessvernetzung von Wertschöpfungsketten. Diese müsse man betrachten und optimieren. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie NRW glaubt, dass dieses Knowhow im industriellen Mittelstand schon heute vorhanden ist und nur auf einige verlässliche Rahmenbedingungen warte. Zuvor hatte Armin Laschet auf die Entwicklungen in den USA und das wirtschaftliche Potential der Digitalisierung für Nordrhein-Westfalen verwiesen. In der Entwicklung dürfe NRW nicht abgehängt werden, so Laschet. Ute Wolf lenkte den Blick auf die technischen Vorgänge in den Unternehmen und sah der Entwicklung gelassen entgegen. Entgegen mancher Meinung, dass die deutschen Unternehmen der Entwicklung hinterher hinken würden, sieht sie eine Bewältigung der Herausforderungen Schritt für Schritt. Schließlich sei die Digitalisierung Teil der Geschäftsentwicklung, wenn auch mit besonderen Herausforderungen.

In der Diskussion, die durch den Gastgeber Dr. Rainer Fuchs, Vorstand der XCOMpetence AG geleitet wurde, waren sich die Teilnehmer einig, dass der Spagat zwischen Regulierungen  - die es geben muss, um Persönlichkeitsrechte zu schützen, aber auch Wirtschaftswachstum ermöglichen - und wirtschaftlicher Freiheit in dieser neuen Wirtschaftswelt durchaus gemeistert werden könne. In Sachen Datenschutz und Datensicherheit habe die Politik eine besondere Aufgabe, durch Transparenz in der Diskussion, den Menschen die Angst vor den Veränderungen im Rahmen der Digitalisierung zu nehmen.

Hendrik Wüst MdL, Landesvorsitzender der MIT NRW: „Mit dem Fokus nun auf die Industrie 4.0 wollen wir die Diskussion auf einen Bereich lenken, wo Politik noch viel zu lernen hat, um die Rahmenbedingungen für den Wachstumstreiber der Zukunft zu setzen. Wir als Wirtschaftsflügel gehen dabei voran. Wir wollen Positionen beschreiben, die NRW zum Standort Nummer Eins für digitale Industrie machen.“

 

BUZ: In der Diskussion um das Internet der Dinge (von links): Armin Laschet MdL, CDU-Landesvorsitzender, Ute Wolf, Finanzvorstand Evonik Industries AG, Arndt G. Kirchhoff, Präsident der Metall- und Elektro-Industrie NRW und Hendrik Wüst MdL, MIT-Landesvorsitzender.

Foto: Benjamin Decker


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