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Landesregierung versagt beim Erhalt und Ausbau von Industriearbeitsplätzen

Anlässlich der weiterhin aktuellen Debatte um die Realisierung des newParks im nördlichen Ruhrgebiet erklären der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW, Hendrik Wüst MdL, und der Bezirksvorsitzende der Mittestands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Ruhr, Philipp Mißfelder MdB: 

„SPD-Wirtschaftsminister Duin muss sich endlich um das nördliche Ruhrgebiet kümmern! Die Ankündigung über den Abbau von 30.000 Industriearbeitsplätzen durch Bayer, Eon, RWE, Outokumpu und Voestalpine allein in Nordrhein-Westfalen sollte ein deutliches Signal für den SPD-Wirtschaftsminister sein. Wir brauchen eine Landesregierung und einen Wirtschaftsminister in Nordrhein-Westfalen, die sich endlich für neue Industriearbeitsplätze und die Förderung unserer wirtschaftlichen Zukunft einsetzen, erklärte Hendrik Wüst MdL.

Die überparteiliche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kommunen und Bürgern vor Ort, um den newPark zu realisieren, begrüßen Wüst und Mißfelder ausdrücklich.

„Bei uns im nördlichen Ruhrgebiet haben alle Akteure die Notwendigkeit der Ansiedlung neuer Industrie erkannt. Bis auf zwei SPD-Bürgermeister beteiligen sich alle konstruktiv an der Erarbeitung eines neuen Finanzierungskonzepts für den newPark. Ich wünsche mir, dass sich alle Beteiligten auf Landes-, Bezirks- und kommunaler Ebene zusammensetzen und notwendige Finanzierungsmöglichkeiten finden, damit der newPark endlich eröffnet werden kann,“ so der MIT-Bezirksvorsitzende der CDU Ruhr, Philipp Mißfelder MdB.

MIT NRW als Garant der ökonomischen Vernunft

16. LDV 2013 Lüdenscheid 098Die Mittelstandsvereinigung der CDU NRW freut sich über das hervorragende Ergebnis der CDU und ihres Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl, dem Mönchengladbacher Abgeordneten und Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Professor Dr. Günter Krings. Krings konnte seinen Wahlkreis in Mönchengladbach mit 50,18% direkt gewinnen.

Das Ergebnis der CDU wirkt sich auch für die Mittelstandsvereinigung besonders positiv aus. "Wir rechnen mit über 30 Mandaten für unsere Mittelständler aus NRW im Deutschen Bundestag. Damit ist die MIT NRW fast ein Drittel stärker als in der letzten Legislatur.", so Hendrik Wüst MdL, Landesvorsitzender der MIT in Nordrhein-Westfalen.

Wüst: "Nach dem Ausscheiden der FDP kommt dem Wirtschaftsflügel der CDU eine besondere Bedeutung zu. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung ist die letzte Stimme der ökonomischen Vernunft im Deutschen Bundestag."

newPark ohne Rot-Grün zum Erfolg führen

16. LDV 2013 Lüdenscheid 101Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst MdL und der Bezirksvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Ruhr, Philipp Mißfelder MdB erklären zu dem Projekt newPark:

"Auf die rot-grüne Landesregierung können sich die Menschen im nördlichen Ruhrgebiet nicht verlassen. Wirtschaftsminister Duin wurde von seinem kleinen Koalitionspartner geschickt, um die Deindustrialisierungpolitik der Grünen durchzusetzen. Damit verdeutlicht Rot-Grün, dass Industrie, Mittelstand und Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen nicht willkommen sind!

Das Ruhrgebiet kämpft um jeden neu geschaffenen Arbeitsplatz. Denn für unsere Kommunen geht es um Arbeitsplätze für die Bevölkerung und um Gewerbesteuereinnahmen für die Kommunen. Nur so bleibt das Ruhrgebiet lebenswert. Der newPark ist beispielhaft für die Initiative unserer Städte und Gemeinden, um die Wirtschaft im nördlichen Ruhrgebiet zu stärken.

Als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Nordrhein-Westfalen und im Ruhrgebiet bekennen wir uns zum newPark. Die Kommunen dürfen sich nicht von Rot-Grün entmutigen lassen. Deshalb unterstützen wir den Appell des früheren Castrop-Rauxeler Bürgermeister Nils Kruse an die beteiligten Städte und Kreise, zusammen mit dem Mittelstand einen Weg zu finden, um den newPark zu realisieren und zum Erfolg zu führen."

Generationenwechsel beim CDU-Wirtschaftsflügel

Wüst neuer Landesvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung.
Dr. Linnemann soll Bundesvorsitzender werden.

13-09-02Pressebild MIT 250Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Nordrhein-Westfalen hat am vergangenen Wochenende in Lüdenscheid ihre neue Führungsspitze gewählt. Die 250 anwesenden Delegierten bestimmten den CDU-Wirtschaftspolitiker Hendrik Wüst mit einem Ergebnis von 92% zu ihrem Vorsitzenden und zum Nachfolger des aus diesem Amt geschiedenen Hartmut Schauerte.

Gleichzeitig setzte der Wirtschaftsflügel der Union auch ein klares Signal in Richtung Berlin. Mit dem 37jährigen Paderborner Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann möchte die nordrhein-westfälische MIT ab Mitte Oktober den neuen Bundesvorsitzenden der MIT stellen. Linnemann begeisterte die etwa 350 Zuschauer mit klaren Aussagen: "Was unsere Familienunternehmen künftig brauchen, ist wieder mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit. So hatte die Politik zum Beispiel im Jahr 2006 die Zusage gegeben, dass die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge bei guter Kassenlage wieder zurückgenommen wird. Das ist jetzt der Fall. Die Politik muss also handeln".

Wüst: "Mit Carsten Linnemann bieten wir als nordrhein-westfälische MIT einen Kandidaten an, der politische Erfahrung und personelle Verjüngung in sich vereint. Als Landesverband werben wir für unseren Kandidaten und freuen uns darüber, dass er auch aus anderen Landesverbänden so viel Zuspruch erhält."

Als Stellvertretende Landesvorsitzende wählte die Delegiertenversammlung des knapp 8500 Mitglieder zählenden Verbandes Dr. Matthias Heider MdB (Lüdenscheid), Dr. Günter Krings MdB (Mönchengladbach), Wolfgang Leyendecker (Ratingen), Friedhelm Müller (Herne) und Norbert Nettekoven (Bornheim). Schatzmeister ist Heinz-Josef Drießen aus Kaarst und dessen Stellvertreter Ralf Schwarzkopf aus Lüdenscheid.

Weitere Mitglieder des Landesvorstandes sind: Henning Aretz (Essen), Dr. Klaus Befelein (Sprockhövel), Dr. Stefan Berger MdL (Schwalmtal), Annelies Böcker (Düsseldorf), Magnus Bürger (Reichshof), Michael Darda (Neukirchen-Vluyn), Dr. Josef Gochermann (Dülmen), Birgit Maria Gordes (Köln), Imke Harbers (Paderborn), Frank Heidenreich (Duisburg), Peter Kaiser (Krefeld), Dr. Thomas Köster (Düsseldorf), Dr. Rudolf Lauff (Zülpich), Klaus-Dieter Leßmann (Höxter), Nicole Molinari (Solingen), Dr. Walter Papst (Düren), Norbert Pischel (Troisdorf), Melanie Purps (Hagen), Frank Schönhardt (Bonn), Dr. Frank Wackers (Kevelaer), Dr. Josef Wedemeyer (Baesweiler) und Maria Zibell (Bad Münstereifel).

Foto: Der Organisator des Generationenwechsels, Hartmut Schauerte, zwischen seinem Nachfolger Hendrik Wüst (links) und dem Kandidaten für den Bundesvorsitz, Dr. Carsten Linnemann (rechts)

Der neue Chef des CDU-Wirtschaftsflügels in NRW heißt Hendrik Wüst

Wüst Hendrik 16.LDVMit 92 Prozent haben etwa 250 Vertreter der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen den münsterländischen Landtagsabgeordneten Hendrik Wüst in Lüdenscheid zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

Wüst hatte zuvor seinem Vorgänger Hartmut Schauerte gedankt und als Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit die Öffnung des CDU-Wirtschaftsflügel gegenüber dem neuen Mittelstand aus der digitalen Ökonomie und die bessere Verzahnung der CDU-Mittelständler mit den Mandatsträgern genannt.

Mit dem 38jährigen Wüst hat der CDU-Wirtschaftsflügel damit ein klares Signal für eine Verjüngung gesetzt. Damit gewinnt auch die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung deutlich an Gewicht in der nordrhein-westfälischen CDU. Wüst: "Wir wollen gemeinsam landespolitische Akzente setzen und klar gegen die wirtschaftsfeindliche Politik der rot-grünen Landesregierung vorgehen. "

Gleichzeitig will die Mittelstandsvereinigung auch im Bund verstärkt mit gestalten. Der 37jährige Carsten Linnemann, den die nordrhein-westfälischen Delegierten sich als Chef des CDU-Wirtschaftsflügels wünschen, begeisterte mit seine Grundsatzrede die über 300 Gäste.Im Oktober soll der Paderborner Bundestagsabgeordnete auf Dr. Josef Schlarmann folgen und die 30.000 Mitglieder der MIT führen.

Die Wahlergebnisse finden Sie hier.

CDU-Wirtschaftsflügel setzt auf Verjüngung

Linnemann Dr. Carsten TischLandesvorstand und Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Nordrhein-Westfalen haben einstimmig ohne Enthaltung die Nominierung von Dr. Carsten Linnemann und Hendrik Wüst für die Ämter des Bundes- respektive Landesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU bestätigt.

Damit stellt sich das knapp 80 Personen umfassende Führungsgremium des Wirtschaftsflügels geschlossen hinter die beiden Kandidaten und setzt ein klares Zeichen in Richtung Erneuerung der Partei. Hartmut Schauerte gibt sein Amt nach knapp 20 Jahren Ende August ab. Auf Bundesebene wird der Nachfolger von Dr. Josef Schlarmann im Oktober gewählt.

Schauerte: "Die MIT Nordrhein-Westfalen freut sich darüber, dass wir so ein gutes Echo auf unsere Personalvorschläge bekommen. Wir setzen mit Hendrik Wüst auf einen profilierten Landespolitiker, der aber schon als Mitglied im Bundesvorstand der CDU und als NRW-Generalsekretär trotz seiner jungen Jahre große Erfahrung mitbringt. Wir setzen mit Dr. Carsten Linnemann auf einen Wirtschaftsprofi mit mittelständischem Hintergrund, der in seiner Zeit im Bundestag zu denjenigen zählte, die immer klare Kante gezeigt haben und zu ihren Überzeugungen gestanden haben."

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen stellt knapp ein Drittel der Delegierten bei der Bundesdelegiertenversammlung im Herbst und geht nun 100prozentig geschlossen in die Wahl des neuen Vorsitzenden des CDU-Wirtschaftsflügels. Schauerte: "Wir wollen in der Partei vormachen, dass ein Generationenwechsel mutiger Entscheidungen bedarf und dass wir für die kommende Generation von CDU-Politikern stehen, die von unserer Kernkompetenz Wirtschaftspolitik etwas verstehen. Ohne sie kann der Wohlstand für möglichst alle - den wir schaffen wollen - nicht gelingen. Wegen dieser Kernkompetenz trauen die Menschen der CDU auch mehr wirtschaftliche Erfolge zu als allen anderen Parteien."

Lüdenscheid: Ein Tag das Mekka Mittelständischer Unternehmer

Schauerte-H5 klein 200Im Mittelstand ist er ein bekanntes Gesicht. Er war vierzig Jahre lang gerne Lobbyist für Unternehmer, Selbständige und Freiberufler und setzte sich für diese ein. In der Politik wurde ihm der Beiname "Mister Mittelstand" zugeschrieben. In ganz Südwestfalen galt und gilt er als Anwalt der Region.

Nach knapp 20 Jahren gibt nun Hartmut Schauerte sein letztes und wohl liebstes politisches Amt, das des Landesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU, ab. Viele Stationen hat der gelernte Rechtsanwalt hinter sich: Bissiger CDU-Landespolitiker mit dem Schwerpunkt Haushalt und Finanzen, Bundestagsabgeordneter, Energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU, Vorsitzender des Wirtschaftsflügels im Bundestag, Parlamentarischer Staatssekretär und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung. Hartmut Schauerte stand immer für geradlinige Politik sowie für die klare Aussprache, die viele sich von Politikern wünschen.

Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Amt und der Neuwahl des Vorstandes kommen deshalb knapp 300 Delegierte und viele Gäste am 31.August nach Südwestfalen ins Lüdenscheider Kulturhaus. Knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl natürlich ein hochpolitisches Treffen, welches Unternehmer aus ganz NRW anzieht. Unter anderem werden der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, aber auch viele weitere Politiker und prominente Verbändevertreter erwartet. Außerdem wird der - geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen MIT - nächste Bundesvorsitzende des CDU-Wirtschaftsflügels, der 36jährige Dr. Carsten Linnemann sprechen. Damit wird das Wochenende ein wirklich hochkarätig besetzter Auftakt für die CDU in der Region: Am Vorabend wird die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Olpe gemeinsam mit Hartmut Schauerte auftreten. Am Samstag dann füllt sich Lüdenscheid anlässlich der Tagung und Wirtschaftsschau der MIT NRW.

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Notwendig ist lediglich eine Anmeldung. Informationen hierzu erhalten Sie unter 0211-1360043 in der MIT-Landesgeschäftsstelle oder unter www. mit-nrw.de

 

Jetzt muss Minister Duin liefern und den regulären Handel stärken

13-03-14Illustration zur PM Trödelmärkte klein

Nach vehementem Druck der Einzelhandelsverbände und auch der CDU-Mittelstandsvereinigung hat der Wirtschaftsminister Duin nun in Aussicht gestellt, dem ausufernden Neuwarenverkauf auf Trödelmärkten mit einem Marktgesetz Einhalt zu gebieten.


Nach Ansicht der MIT ein erster wichtiger Schritt, dem Missbrauch von traditionellen Trödelmärkten entgegenzuwirken und diese in ihrem schützenswerten Charakter zu sichern. "Nun allerdings muss der Minister zeigen, dass er dies ernst meint", so Hartmut Schauerte, Landesvorsitzender der MIT NRW.

"Diejenigen, die auf den Märkten gute und leichte Geschäfte abseits vieler für den stationären Einzelhandel geltender und engmaschig kontrollierter Regelungen machen, werden versuchen, diese für den Handel wichtige Klarstellung des Begriffs 'Trödelmarkt' zu verhindern.", so Schauerte.

"Als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung unterstützen wir den Minister darin, eine sinnvolle und unumgehbare Änderung herbeizuführen, auch wenn wir es uns schneller gewünscht hätten. Wir gehen davon aus, dass er nun handelt und zügig einen Gesetzentwurf vorlegt", so Jörg Hamel, Sprecher der AG Handel in der CDU-Mittelstandsvereinigung.

Linnemann soll MIT-Bundesvorsitzender werden. Wüst soll Landesvorsitz übernehmen.

Wuest Linnemann 1Der Landesverband der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen stellt sich neu auf und setzt konsequent auf Verjüngung.

Der Geschäftsführende Landsvorstand und die Bezirksvorsitzenden des CDU-Wirtschaftsflügels haben heute einstimmig beschlossen, Dr. Carsten Linnemann MdB als Kandidaten für den Bundesvorsitz der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU vorzuschlagen. Der 35jährige Volkswirt soll nach dem Wunsch des größten Landesverbandes der MIT damit im Herbst Nachfolger von Dr. Josef Schlarmann werden. Der Paderborner Bundestagsabgeordnete Linnemann war bereits bisher Mitglied des Präsidium der MIT NRW und Mitglied im Bundesvorstand.

Gleichzeitig hat man beschlossen, Hendrik Wüst MdL als Landesvorsitzenden gegenüber dem Landesvorstand und der Landesdelegiertentagung vorzuschlagen. Der 37jährige Münsterländer ist als Wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion und Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand der Landtagsfraktion voll in den landespolitischen Themen verwurzelt und bringt die Erfahrung als früherer Vorsitzender der Jungen Union und Generalsekretär der Partei in Nordrhein-Westfalen mit. Beide Kandidaten werden sich nun in NRW und bundesweit vorstellen.

Hartmut Schauerte: "Ich bin froh, dass das Führungsgremium der MIT beide Entscheidungen einstimmig getroffen hat. Wir gehen damit geschlossen und mit klarem Signal für einen Generationenwechsel voran."

"Rot/Grün muss sich um PTA-Schüler und Schulen kümmern!"

Dr. Jens Petersen und Gerhard Daniel

Dr. Jens Petersen, Vorsitzender des AK Freie Berufe und früherer Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Landtags, mit Gerhard Daniel, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe e.V., im Gespräch.

"Wenn uns nicht kurzfristig geholfen wird, stehen alle PTA-Schulen schon bald vor dem Aus", machte eine Lehrerin der Gelsenkirchener PTA-Schule anlässlich des Besuches von Vertreter der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW am gestrigen Montag die Situation deutlich.

Die bisherigen Proteste gegen das Vorgehen der Landesregierung, die Mittel für den Ausbildungsberuf zu streichen, haben nicht gebracht. Deswegen sahen sich die Freiberufler in der CDU mit einer kleinen Delegation, unter Leitung des früheren Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses des Landtags, Dr. Jens Petersen, die Situation vor Ort an. Erschrocken zeigte man sich von der Lage und den berechtigten Befürchtungen der Schulleitung in Gelsenkirchen sowie des anwesenden Vorstandsmitglieds des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe e.V., Gerhard Daniel.

Obwohl der Beruf im Hinblick auf den demographischen Wandel, die flächendeckende Arzneimittelversorgung und den bereits bestehenden Fachkräftemangel in diesem Sektor von großer Bedeutung ist, beharrt die Regierung um Hannelore Kraft auf ihrer Position. "Die Folgen sind verheerend", so Dr. Jens Petersen, Vorsitzender des Arbeitskreises Freie Berufe der MIT. Denn, neben den wichtigen gesundheitspolitischen Aspekten, wird der Ausbildungsberuf vorwiegend von jungen Frauen und Migrantinnen erlernt. „Die Schülerinnen erhalten so die Möglichkeit auf Unabhängigkeit“, erklärte Susanne Brittinger, Fachapothekerin für Theoretische und Praktische Ausbildung und Leiterin der 1969 gegründeten Fachschule.

Und die Zeit läuft den Betroffenen davon – die Gelsenkirchener PTA-Schüler zahlen ab Oktober monatlich 295 Euro Schulgeld. Im Gegensatz zu den anderen Ausbildungen, bekommen die angehenden PTAs keine Ausbildungsvergütung. So stehen die PTA-Schulen vor einer Zerreißprobe – viele der 16 Schulen in Nordrhein-Westfalen stehen vor dem Aus. An der Situation wird sich vor 2016 auch nichts ändern, da das PTA-Gesetz ein Bundesgesetz ist. Da die Landesregierung nicht selbst ihrer Verantwortung nachkommt, wird man wohl nicht darum herum kommen, die PTA-Ausbildung über den Bund anders zu regeln. Eine Bundesratsinitiative muss endlich her. Ansonsten wird man in einer neuen CDU-geführten Bundesregierung hierauf drängen, denn am Ende sind die Schülerinnen und Schüler diejenigen, die im Stich gelassen werden. "Bis dahin fordern wir die Landesregierung auf, kurzfristig eine tragfähige Lösung zu finden statt auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler hier Hartleibigkeit zu zeigen", forderte abschließend Dr. Petersen.

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