Die MIT im Gespräch unter anderem mit Deiters-Chef Herbert Geiss (links) und der Frechner Bürgermeisterin Stupp (vorne rechts)

Foto: B.Stieber
CDU-Mittelstand besucht Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis
Im Vorfeld der anstehenden Ministerpräsidentenkonferenz verschaffte sich die Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU NRW in der Region ein aktuelles Lagebild. Angela Erwin, designierte Nachfolgerin von Hendrik Wüst als MIT-Landesvorsitzende besuchte insgesamt 6 Unternehmen.
Die Gruppe, zu der auch die beiden Co-Sprecher der AG Handel der MIT NRW, Esma May und Jörg Hamel, gehörten, blickten dabei vor allem auch auf die Situation durch die aktuellen Coronabeschränkungen und die dadurch immer noch bestehenden Belastungen.
In Kerpen und Frechen besuchte die MIT NRW neben Deiters und dem bekannten Brautmodeunternehmen Cecile auch die Innenstadtfiliale von Deichmann sowie Intersport Drucks und Just Fit. An allen Standorten diskutierte man eingehend mit den Geschäftsführern und Mitarbeitern die jeweiligen Herausforderungen.
Klar wurde dabei, dass die Betroffenheit völlig unterschiedlich ist. Während einige Unternehmen vor allem durch Veranstaltungsabsagen und daraus resultierende den Folgen gebeutelt sind und weniger durch Infektionsschutzregelungen im eigenen Betrieb, trifft andere die niedrigere Frequenz und Fragestellungen rund um die Durchführung zum Beispiel von 2G im Handel.
Klares Signal seitens der Politik war, dass die nächste MPK abhängig davon wie sich die Lage entwickelt durchaus eine Gelegenheit wäre, über sinnvolle und verantwortbare Veränderungen nachzudenken. Dabei unterstützt die MIT diesbezüglich die gleichlautende Haltung ihres Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Den Forderungen der Einzelhandelsverbände nach einer Aufhebung der 2G-Pflicht stand man auch positiv gegenüber, solange dies zum einen nicht ein Ausscheren aus den Ergebnissen der letzten MPK bedeute und zum anderen einen bundesweiten Flickenteppich auslöse.
„Natürlich ist die MIT der Fürsprecher des Mittelstandes und auch des Handels in dieser Krise“, so Angela Erwin. Sie appellierte aber auch, dass die Wirtschaft auf keinen Fall im nächsten Herbst wieder ähnlich betroffen sein dürfe wie in diesem Winter. „Einen dritten Coronawinter überleben dann wirklich viele Firmen nicht mehr. Deswegen wünschen wir uns viel Unterstützung beim Thema Impfen mit einer daraus resultierenden zügigen Rückkehr zu einem Gefühl der Sicherheit auch in unseren Innenstädten.“
Zuletzt schaute man auch noch bei einem besonders erfolgreichen Unternehmen in Hürth vorbei. Croozer ist als Familienunternehmen für seine Kinder-, Hunde- sowie Lastenanhänger bekannt. Hier ist man sehr zufrieden mit dem Absatz und macht sich eher Sorgen um die Rohstoff- und Zulieferpreisentwicklung.






