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„Jupiter“ kommt nach Nordrhein-Westfalen!

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion NRW sieht in dem heute bekannt gewordenen Zuschlag für den Exascale-Rechner in Jülich einen riesigen Erfolg für den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen.


Angela Erwin, Vorsitzende der MIT: „Mit dem mutigen Schritt, sich auf diesen Standort mit dem Forschungszentrum Jülich zu bewerben, wurde eine wichtige Voraussetzung für Hochtechnologieansiedlung in unserem Bundesland geschaffen. Das überzeugende Konzept ist nun belohnt worden.“


Der Hochleistungsrechner wird mit einem Investitionsvolumen von einer halben Milliarde Euro nun im rheinischen Revier entstehen und enorme Impulse auch für die Forschungsleistung in dieser Region geben. Mit einer Rechnerleistung von etwa 5 Millionen üblicher Personal Computer wird das Projekt entscheidend zur Erforschung von Klimamodellen oder Berechnungen im Bereich der Energietechnologien aber auch der Unterstützung vieler anderer Forschungsbereiche beitragen.


„Mit dieser Ansiedlung in genau dieser Region entspricht das Projekt den Forderungen der MIT aus 2019, als wir einen Technologiecluster rund um eine europäische Cloud forderten“, so Robert Stein, Vorsitzender des AG Digitales der MIT. „Auch hier spielte das Thema rechnerbasierte Forschung eine wichtige Rolle. Nun kommt ein anderer, ebenso wichtiger Baustein wirklich dort hin.“


Der Rechner mit dem Namen „Jupiter“ von IBM wird zu 50% aus der europäischen Supercomputing-Initiative sowie zu jeweils 25% (125 Mio. Euro) von Land NRW und dem Bund finanziert werden. Bereits heute ist das Juwels Booster Module im Forschungszentrum in Jülich mit 71 Petaflops in Betrieb. Ein Petaflop entspricht dabei einer Billiarde oder 1.000 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde. „In der Konkurrenz mit den amerikanischen Hochleistungssystemen mit über 200 Petaflops Leistung wird nun in wenigen Jahren auch hier bei uns ein großer Player in der Forschungslandschaft entstehen“, so Erwin.