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Mittelstand für Sicherheit: NRW und Hessen stärken die wehr- und sicherheitstechnische Industrie
In gemeinsamer Sitzung beschlossen die Landesvorstände der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hessen und NRW eine Resolution zu
Mittelstand für Sicherheit: NRW und Hessen stärken die wehr- und sicherheitstechnische Industrie
Den entsprechenden Beschluss finden Sie als pdf untenstehend sowie in unserem Downloadportal unter "Resolutionen"
Die Diskussion mit Vertretern der entsprechenden Branche und der Beschluss fand im Nachgang eines Besuches des Unternehmens Dynamit Nobel Defence in Burbach (auf der Landesgrenze NRW/Hessen) statt. Einige Impressionen finden Sie hier als Fotogalerie:
Pressemitteilung: "Landesverbände der Mittelstandsunion stärken wehr- und sicherheitstechnische Industrie"
Vor dem Hintergrund der neuen geo- und sicherheitspolitischen Bedrohungslage seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen eine rüstungspolitische Strategie für den Standort festgelegt. In einem Positionspapier verdeutlichen sie ihre Vorstellungen und Wege zu industriellen Voraussetzungen für die Umsetzung des Sondervermögens zur umfassenden Ertüchtigung der Bundeswehr.
Gemeinsam mit den Mittelständlern aus Hessen will man eine Clusterstrategie durchsetzen. „Mit großen industriellen wie mittelständischen Unternehmen haben wir die entscheidenden Firmen in unseren Bundesländern. So soll es auch bleiben. Entsprechend müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die unseren Mittelstand auch weiterhin einladen, hier Investitionen zu tätigen.“, so Angela Erwin, Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsflügels in NRW.
Im Detail legt das Strategiepapier Grundsätze zur Forschungszusammenarbeit, der Forcierung der Drohnenentwicklung und -abwehr sowie -Aufklärungstechnologie fest. Gemäß der Forderung der Landesverbände soll es den Universitäten erleichtert werden, Forschungskooperationen einzugehen.
Wichtig zur Stärkung des Wirtschaftszweiges ist den Mittelständlern auch eine Anerkennung der nachhaltigen Sicherheitsleistungen durch diese Branche im Hinblick auf Finanzierungsinstrumente, Vergabe sowie eine Erleichterung und Beschleunigung der Rüstungsexportregelungen. Hier muss nach Ansicht der Mittelständler umgedacht werden: „Wir brauchen weiterhin und verstärkt auch europäische Kooperation und Regeln, die die Finanzierung sowie die Verfahren erleichtern.“
Erwin weiter: „Nordrhein-Westfalen und Hessen sollten dabei gemeinsam vorangehen. Wir wollen Kernregion dieser Entwicklungen sein, die sonst unter deutlich lockereren Rüstungskontrollregelungen woanders stattfinden.“
Das gesamte Strategiepapier finden Sie unter www.mit-nrw.de sowie im Anhang als pdf.

